HIGHVOLT ist TOP-Innovator 2016

 Die HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH erfährt im 20. Jahr ihres Bestehens eine besondere Ehre: sie wird auf dem diesjährigen Deutschen Mittelstands Summit durch Ranga Yogeshwar als eines der innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes ausgezeichnet.

 „Die HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH überzeugt als Top-Innovator vor allem mit der Nähe zu ihren Kunden“, heißt es in der Begründung.

 „Den spezifischen Anforderungen bei jedem unserer Kunden gerecht zu werden, ist ein zentrales Anliegen unseres Handelns“, bestätigt Geschäftsführer Ralf Bergmann. „Wir arbeiten sehr eng mit den Kunden zusammen und lernen daher ihre Bedürfnisse und Wünsche genau kennen. Oft entstehen daraus neue Ideen, die unsere Ingenieure und Techniker dank ihres hervorragenden Fachwissens in innovative Neu- und Weiterentwicklungen umsetzen.“

Ein Innovationsbeispiel ist das automatisierte Prüfsystem DiTAS. Das Ziel der Kunden ist es, Hochspannungsprüfungen an Verteiltransformatoren vollständig in ihren Herstellprozess zu integrieren und so Zeit und Aufwand zu sparen. Durch die Erweiterung des Hochspannungs-Prüfsystems mit einem motorisierten Schaltsystem ist dies HIGHVOLT gelungen: DiTAS führt die komplette Prüfsequenz vollautomatisch durch und wurde bereits von verschiedenen Kunden weltweit in den Produktionszyklus implementiert.

 „Wir sind zudem erfolgreich, weil wir kontinuierlich und konsequent Verbesserungen an unseren Produkten und Serviceleistungen vornehmen. Somit profitiert der Markt davon, dass Erfahrungen aus der Praxis eher zu früh als zu spät in unseren Produkt-Entwicklungsprozessen wirken“, ergänzt Geschäftsführer Bernhard Nick. Beispielhaft dafür stehen die mobilen Hochspannungs-Prüfsysteme für die Vor-Ort-Prüfung an Kabeln. HIGHVOLT hat sie als Wechselspannungs-Prüfsysteme mit statischem Umrichter und Metalltankreaktor Mitte der 1990er Jahre auf den Markt gebracht. Mittlerweile gibt es mehrere Modelle, u. a. mit Isoliermantelreaktor und Stabkerndrossel, die auch für die Prüfung von Schaltanlagen und Transformatoren Verwendung finden.

 „Die Verleihung des ‚Top 100’-Siegels verdankt HIGHVOLT den gemeinsamen Anstrengungen aller Kolleginnen und Kollegen“, sind sich beide Geschäftsführer einig und versprechen: „Aber wir wollen nicht nur innovativ sein, sondern es auch bleiben. Darum freuen wir uns heute über die Auszeichnung – und arbeiten morgen wieder an der Umsetzung neuer Ideen für unsere Kunden.“

 

Kontakt:
Dr. Ines Bilas
Marketing
HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH
Marie-Curie-Straße 10
01139 Dresden
Deutschland
Tel.: +49 (3 51) 84 25 - 748
E-Mail: dresden@highvolt.de
Internet: http://www.highvolt.de/

HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH
Das in Dresden ansässige mittelständische Unternehmen ist Mitglied der REINHAUSEN Gruppe. Für den Weltmarkt projektiert und fertigt HIGHVOLT Hochspannungs- und Hochstrom-Prüfsysteme zur Prüfung von Anlagen der elektrischen Energieübertragung wie beispielsweise Transformatoren, Kabeln und Schaltanlagen.
HIGHVOLT ist Innovationsführer auf dem Gebiet der Hochspannungs- und Hochstromprüftechnik. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 250 Mitarbeiter, darunter 3 Auszubildende. Zirka 60 Prozent haben einen Studienabschluss, die meisten davon sind Ingenieure der Elektrotechnik. 30 Prozent der Beschäftigten sind Facharbeiter oder Meister.
Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, hat HIGHVOLT bereits in den Jahren 2008/2009 7,5 Millionen Euro in den Neubau von drei Fertigungshallen und einem Bürogebäude investiert. 2013 schloss sich der Neubau einer Fertigungshalle für 9 Millionen an. Sie umfasst zusätzlich 1900 m² Fläche für die Montage und Vorprüfung sowie einen neuen Trockenofen mit Ölaufbereitung für die Transformatoren-Fertigung. Weitere Investitionen, beispielsweise für den Mitarbeiterparkplatz und die Modernisierung der Hochspannungsprüfhalle, folgten.

TOP 100
Zum 23.  Mal werden die TOP 100 ausgezeichnet, die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands.

Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Professor Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing/Außenorientierung“ und „Innovationserfolg“.

Die TOP 100 zählen in ihren Branchen zu den Schrittmachern. Das belegen die Zahlen der Auswertung: Unter den Unternehmen sind 97 nationale Marktführer und 32 Weltmarktführer. Im Durchschnitt erzielten sie zuletzt 40 Prozent ihres Umsatzes mit Marktneuheiten und Produktverbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten. Ihr Umsatzwachstum lag dabei um 28 Prozentpunkte über dem jeweiligen Branchendurchschnitt. Zusammen meldeten die Mittelständler in den vergangenen drei Jahren 2.292 nationale und internationale Patente an. Diese Innovationskraft zahlt sich auch in Arbeitsplätzen aus: Die TOP 100 planen, in den kommenden drei Jahren rund 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen.


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