Die Gespräche drehten sich unter anderem um die Chancen und Risiken der Energiewende und um die Unterstützung von Forschung und Entwicklung im Freistaat Sachsen.

Besonders interessierte den Minister, wie sich das Dresdner Unternehmen trotz des sehr hohen internationalen Wettbewerbsdrucks seit vielen Jahren an der Weltspitze behaupten kann.

„Unser Erfolgsrezept beruht auf drei Säulen“, erklärt HIGHVOLT-Geschäftsführer Ralf Bergmann: „der strikten Ausrichtung auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden, dem hohen, eigenen Qualitätsanspruch und dem exzellenten Fachwissen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Um für jeden Kunden stets die technisch und wirtschaftlich beste Lösung entwickeln zu können, setzt HIGHVOLT auf Innovationen. „Wir unterziehen unsere Produkte einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Dafür stehen wir in einem sehr engen Wissensaustausch mit unseren Kunden und mit Fachleuten aus Universitäten und Hochschulen“, so Geschäftsführerkollege Bernhard Nick.

"Mit Interesse habe ich im letzten Jahr von der Auszeichnung der HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH als Top-Innovator 2016 erfahren. Das Unternehmen gehört damit zu den zahlreichen sächsischen Mittelständlern, die international sehr erfolgreich sind und das Rückgrat unserer heimischen Wirtschaft bilden“, urteilte der Minister. Während der Werksführung informierte sich der gelernte Elektroniker und Wirtschaftswissenschaftler zudem genauer über die Vorteile und technischen Besonderheiten der Hochspannungs-Prüfsysteme von HIGHVOLT.

Foto
Markus Ulbig (r) und Dr. Ralf Bergmann am 1. März beim Firmenrundgang
(Foto: Thomas Klewe)

Kontakt
HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH
Marie-Curie-Straße 10
01139 Dresden
Deutschland
dresden@highvolt.de
http://www.highvolt.de

HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH
Das in Dresden ansässige mittelständische Unternehmen ist Mitglied der REINHAUSEN Gruppe. Für den Weltmarkt projektiert und fertigt HIGHVOLT Hochspannungs- und Hochstromprüfsysteme zur Prüfung von Geräten der elektrischen Energieübertragung wie beispielsweise Transformatoren, Kabeln und Schaltanlagen.
HIGHVOLT ist Innovationsführer auf dem Gebiet der Hochspannungs- und Hochstromprüftechnik.
Auf dem Deutschen Mittelstands Summit 2016 wurde HIGHVOLT dafür als eines der innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes ausgezeichnet. „Die HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH überzeugt als Top-Innovator vor allem mit der Nähe zu ihren Kunden“, hieß es in der Begründung.
Der Umsatz stieg von etwa 8 Millionen Euro im Jahr 2002 auf knapp 53 Millionen Euro 2016.
Das Unternehmen blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits 1904 wurde die Koch & Sterzel AG gegründet.
Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Namen Transformatoren und Röntgenwerk (TuR) Dresden verstaatlicht und nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1991 von der Siemens AG übernommen. 1995 wurde der Geschäftsbereich Hochspannungsprüftechnik ausgegliedert und die HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH gegründet.
Derzeit beschäftigt das Unternehmen fast 250 Mitarbeiter, darunter 6 Auszubildende. Zirka 60 Prozent haben einen Studienabschluss, die meisten davon sind Ingenieure der Elektrotechnik. 30 Prozent der Beschäftigten sind Facharbeiter oder Meister.
Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, hat HIGHVOLT bereits in den Jahren 2008/2009 7,5 Millionen Euro in den Neubau von drei Fertigungshallen und einem Bürogebäude investiert. 2013 schloss sich der Neubau einer Fertigungshalle für 9 Millionen an. Sie umfasst zusätzlich 1900 m² Fläche für die Montage und Vorprüfung sowie einen neuen Trockenofen mit Ölaufbereitung für die Transformatoren-Fertigung. Weitere Investitionen, beispielsweise für den Mitarbeiterparkplatz und die Modernisierung der Hochspannungsprüfhalle, folgten.


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