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HIGHVOLT hat ein transportables Wechselspannungs-Prüfsystem für die vor-Ort-Hochspannungsprüfung und TE-Diagnostik an Verteiltransformatoren entwickelt. Es kommt unter anderem in der Windenergiebranche zum Einsatz. Fotograf: Holger Schütze

Vom 28. August bis zum 1. September 2017 findet eine der weltweit renommiertesten wissenschaftlichen Tagungen auf dem Gebiet der Hochspannungstechnik statt: ISH - International Symposium on High Voltage Engineering.

Besondere Unterstützung erfahren die Teilnehmer in diesem Jahr durch die HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH, die nicht nur mit zwei Fachvorträgen auf der Veranstaltung vertreten ist, sondern sich zudem als Hauptsponsor engagiert.

„Mittel- und Südamerika sind als Wachstumsmärkte für uns von eminentem Interesse. Gemeinsam mit unseren Vertretern vor Ort haben wir in den vergangenen Jahren unsere Aktivitäten in der Region erfolgreich ausgebaut“, erläutert HIGHVOLT-Geschäftsführer Dr. Ralf Bergmann. „Es war uns nun ein großes Anliegen, den internationalen Wissenstransfer mit den Ländern Süd- und Mittelamerikas zu forcieren. Dafür bietet die ISH mit der hohen fachlichen Expertise der Referenten und Besucher die beste Gelegenheit.“

Die fachlichen Schwerpunkte setzt HIGHVOLT 2017 auf die erneuerbaren Energien (Vortrag „Field diagnosis on transformers for wind turbine application”) und die Betriebsmittelprüfung für die Energienetze (Vortrag „Protection and measuring elements in the test setup of the superimposed test voltage”).

Kontakt:
HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH
Marie-Curie-Straße 10
01139 Dresden
Deutschland
E-Mail: dresden@highvolt.de
Internet: http://www.highvolt.de/

HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH

Das in Dresden ansässige mittelständische Unternehmen ist Mitglied der REINHAUSEN Gruppe. Für den Weltmarkt projektiert und fertigt HIGHVOLT Hochspannungs- und Hochstromprüfsysteme zur Prüfung von Anlagen der elektrischen Energieübertragung wie beispielsweise Transformatoren, Kabeln und Schaltanlagen.

HIGHVOLT ist Innovationsführer auf dem Gebiet der Hochspannungs- und Hochstromprüftechnik.
Auf dem Deutschen Mittelstands Summit 2016 wurde HIGHVOLT dafür als eines der innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes ausgezeichnet. „Die HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH überzeugt als Top-Innovator vor allem mit der Nähe zu ihren Kunden“, hieß es in der Begründung.
Der Umsatz stieg von etwa 8 Millionen Euro im Jahr 2002 auf knapp 53 Millionen Euro 2016.
Das Unternehmen blickt auf eine lange Tradition zurück.
Bereits 1904 wurde die Koch & Sterzel AG gegründet. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Namen Transformatoren und Röntgenwerk (TuR) Dresden verstaatlicht und nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1991 von der Siemens AG übernommen. 1995 wurde der Geschäftsbereich Hochspannungsprüftechnik ausgegliedert und die HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH gegründet.
Derzeit beschäftigt das Unternehmen fast 250 Mitarbeiter, darunter 6 Auszubildende. Zirka 60 Prozent haben einen Studienabschluss, die meisten davon sind Ingenieure der Elektrotechnik. 30 Prozent der Beschäftigten sind Facharbeiter oder Meister.
Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, hat HIGHVOLT bereits in den Jahren 2008/2009 7,5 Millionen Euro in den Neubau von drei Fertigungshallen und einem Bürogebäude investiert. 2013 schloss sich der Neubau einer Fertigungshalle für 9 Millionen an. Sie umfasst zusätzlich 1900 m² Fläche für die Montage und Vorprüfung sowie einen neuen Trockenofen mit Ölaufbereitung für die Transformatoren-Fertigung. Weitere Investitionen, beispielsweise für den Mitarbeiterparkplatz und die Modernisierung der Hochspannungsprüfhalle, folgten.

Ein Anlaufpunkt für das internationale Fachpublikum ist zudem der Messestand von HIGHVOLT. Hier wird sich alles um innovative, effiziente und anwenderfreundliche Hochspannungsprüf- und Messsysteme drehen.


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